2010 Peloponnes

Im Juni 2010 wagen wir unsere erste grosse Reise nach Griechenland. Als Newcomer unter den Wohnmobilisten sind wir auch entsprechend nervös.

Unser erstes Etappenziel ist Ancona (IT), von wo uns die Superfast Fähre nach Patras bringen soll. Wir geniessen die Fahrt mit unserem 9 jährigen Fiat Ducato Elnagh. Morgens erreichen wir Ancona früh genug, so dass wir noch ein Nickerchen machen können, bevor wir einchecken und auf die Fähre fahren. Wir bekommen einen Platz auf dem offenen Deck, darum können wir auch Camping on Board nutzen. Das heisst, die Nacht werden wir im Wohnmobil verbringen.

 

Die knapp 24 Stunden auf der Fähre sind Erholung pur. Kaum ab der Fähre spüren wir, dass Griechenland eben nicht Deutschland ist. Die ersten Hieroglyphen können wir nicht entziffern, also keine Ahnung in welche Richtung wir unterwegs sind. Also fahren wir einfach unserer Nase nach und halten etwas ausserhalb von Patras an, um uns zu orientieren.

Wir fahren den Campingplatz Melissa in Killini an, und erkunden die Gegend mit dem Rad. Danach ist baden angesagt und abends geniessen wir den ersten Sonnenuntergang.

Weiter geht es Richtung antikes Griechenland nach Olympia. Wir erkunden die Kultstätte, sowie ein Museum.

Der nächste Campingplatz heisst und ist in Kiparissia, wunderschön am Meer gelegen. Wir sind begeistert von der Umgebung und vom Meer mit seinen wunderschönen  Farben.

Von Kiparissia fahren wir weiter Richtung Pylos. Auf dem Camping Erodios in der Nähe von Giavola finden wir den nächsten Campingplatz. Auch da gibt es wieder viel zu erkunden. Zum Glück haben wir unsere Velos dabei, so dass wir etwas weiter rum kommen. Wir fahren zur Lagune von Voidokilia, die wunderschön ist, jedoch müssen wir die Velos durch den Sand stossen. Auch nach Pylos fahren wir mit dem Velo, was sich absolut lohnt.

Weiter geht es über Methoni nach Koroni, wo wir Gabi und Jürg besuchen. Wiederum wunderschön. Wir geniessen ein paar Tage mit ihnen und fahren danach weiter nach Nafplio. Auch da brauchen wir unsere Velos und sind von der Gegend und Griechenland begeistert.

Über Epidavros mit seinem Theater fahren wir nach Korinthos und besichtigen den eindrücklichen Kanal von Korinth.

Und schon geht es wieder Richtung Patras wo uns die Fähre wieder nach Ancona bringt. Griechenland es war so schön, wir kommen wieder!